Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Netzwerke

Der Botanische Garten Heidelberg ist Mitglied des Verband Botanischer Gärten, ein Dachverband von etwa 90 deutschen – zumeist universitären – Botanischen Gärten, dessen Ziel eine Förderung der Botanischen Gärten auf allen Ebenen ist. Mitarbeiter des Heidelberger Gartens nehmen regelmäßig an Treffen von Arbeitsgemeinschaften des Verbandes (Ausbilder, Kustoden, Orchideengärtner, Biologischer Pflanzenschutz, etc.) teil.


Der Heidelberger Garten ist weiterhin im Netzwerk BoGaBaWü organisiert, welches bestehende Vernetzungen der Universitätsgärten im Land Baden-Württemberg durch eine institutionalisierte Koordinations-, Kooperations- und Kommunikationskultur gezielt weiter ausbauen soll. Die Ziele sind synergistische Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen sowie eine weitere Profilschärfung der beteiligten Gärten.

Seit Oktober 2001 ist der Garten Teil des International Plant Exchange Network (IPEN). Dieses Netzwerk tauscht Pflanzenmaterial nach Maßgaben der Biodiversitätskonvention (CBD) und berücksichtigt insbesondere die sogenannten ABS-Anforderungen (Access and Benefit-Sharing), also den Zugang zu genetischen Ressourcen und einen gerechten Vorteilsausgleich. Der Verhaltenskodex von IPEN regelt den Transfer von Pflanzenmaterial aus Ursprungsländern, den Austausch zwischen IPEN-Mitgliedern, die Weitergabe von Material an Nichtmitglieder des IPEN-Zirkels und den Vorteilsausgleich.

Seit einigen Jahren ist der Heidelberger Garten auch Mitglied bei BGCI (Botanic Gardens Conservation International), dem weltweit größten Netzwerk zum Schutz von Pflanzenarten, das über 2500 Institutionen in über 120 Ländern umspannt.

 

 

 

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